Flächenfraß - Die Natur ist beseitigt worden

So sah es einmal aus und ist unwiderruflich verloren! Die wilde Natur, von der wir Anwohner jahrzehntelang umgeben waren, ist letztlich dem Betongold geopfert worden. Wir fragen jetzt hier und heute: "Was ist wichtiger - Wohnraum oder Klimaschutz?" Sicherlich beides aber muss auf Teufel komm raus jede freie Fläche zugebaut werden?  Menschen benötigen Wohnraum, aber auch gleichzeitig urbane Grünflächen, die ein gesünderes Wohnen & Leben ermöglichen.

Wir fordern daher, die beiden restlichen noch unbebauten Grundstücke entlang der Carossastraße sowie Am Maselakepark unbebaut zulassen, Baugenehmigungen nicht zu erteilen! Eine Klimagerechte und soziale Stadtplanung für unser Hakenfelder Wohnviertel ist vertan worden, die Parameter haben sich fundamental verändert und dem sollte die Planung angepasst werden. Ein noch mehr an Wohnbebauung verträgt das Wohnviertel und seine Menschen nicht mehr!

 

2022 - Spandau stellt Klimanotlage fest!

Grüne Wege aus der Hitzeinsel

Entsiegelung und Bepflanzung sind Gebote der Stunde für unser Wohnviertel im Klimawandel!

Eine weitere Verdichtung des schon extrem verdichteten Wohnviertels ist dagegen keine Alternative! Wir wollen hier Leben und nicht nur überleben! Der Wärmeinsel - Effekt nimmt auch in unserer Stadt immer mehr bedrohliche Ausmaße an für die menschliche Gesundheit, aber auch für Flora und Fauna. 

Wir brauchen jetzt urbane Grünflächen, die das Potenzial haben, Hitzewellen und Luftverschmutzung abzumildern und dadurch die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen im Wohnviertel zu verbessern.

 

Das soll auch noch zugebaut werden!

Die zwei Gelb gestrichelten Grundstücke sollen zukünftig auch noch mit Wohnbebauung zugebaut werden. 

Die Menschen brauchen auch noch Luft zum atmen und deshalb sollten hier zukünftige Bauvorhaben nicht genehmigt werden. Die Verdichtung der Verdichtung ist jetzt verdichtet genug! 

Wasserlage

Dieses letzte Grundstück am Wasser soll auch noch bebaut werden. Man sollte dieses letzte Stück Natur, Natur sein lassen! (Am Maselakepark)

Kein Platz für die Natur

Auch auf diesem schmalem langgezogenen Grundstück entlang der Carossastr. sollte die Natur Vorrang vor dem Wohnungsbau bekommen.

KLIMA
IN NOT

Das Beste vom Maselakepark......

wie die im Bild zu sehende "Birkenallee" plus die sie umliegende Artenvielfalt wurden dem Wohnungsbau geopfert! Die Birken und alles andere mit Stumpf und Stiel herausgerissen und geschreddert. Was für ein Verlust!

Was ist stattdessen geblieben?

Den 2007 eröffneten Maselakepark kann man heutzutage nur als Schatten seiner selbst bezeichnen. Geblieben ist ein lang gezogenes Areal, bestehend aus hauptsächlich "Rasenflächen" und ein paar Bäumen. In den Sommermonaten sind die Rasenflächen in der Regel verbrannt, aber auch sonst laden diese nicht gerade zum Sonnenbaden und verweilen ein aufgrund der verschmutzten und verkoteten Flächen. Aufgrund des Klimawandels müsste der zum größten Teil unbeschattete Park überarbeitet werden, um diesen an die neuen Verhältnisse anzupassen und um die Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität für die Menschen erheblich zu verbessern. Ähnliches gilt für die gegenüberliegenden kleineren Havelwiesen aus 2010.

Die Umwelt im Viertel

Impressionen - Wie sieht sie aus, die uns umgebende Umwelt in unserem Wohnviertel hier in Hakenfelde 

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