"WIE WOLLEN WIR LEBEN?"

"Wie wollen wir leben?", ist eine der zentralen Fragen, die wir uns immer wieder stellen und von denen wir uns leiten lassen. Das fragen wir uns nicht nur, wenn wir an die großen Fragen der Zukunft, sondern auch ganz einfach daran denken, was uns vielleicht ein bisschen glücklicher machen könnte. Und als Menschen mit eigentlich doch ganz simplen Bedürfnissen. So schlichte Dinge wie sich an der frischen Luft aufzuhalten und zu bewegen, Menschen zu treffen, sehen und gesehen zu werden - kurz, all die Dinge, die uns als soziales Wesen ausmachen. Uns Menschen als Bewohner, die nicht irgendwo wohnen, sondern hier. Wir glauben fest daran, dass unser Kiez noch um einiges besser, gesünder und lebenswerter werden kann! Da geht noch vieles, wie wir meinen!

DER ERSTE SPANDAUER #KIEZBLOCK (KOMMT!)

Das Erste Kiezblock - Projekt in Spandau fiebert der baulichen Umsetzung entgegen. Wir haben uns schon früh, sprich vor Jahren dafür engagiert, den Durchfahrtsverkehr aus unseren beiden Straßen (Bamihlstr. & Chamissostr.)  zu verbannen. Mit Unterstützung engagierter Bezirkspolitiker*innen und der BVV Spandau wurde unser Projekt zur Verkehrsberuhigung beschlossen. Die bezirkliche Planung sieht folgende Maßnahmen dazu vor:

 "Es ist seitens des Straßen- und Grünflächenamtes bereits längerfristig geplant, in der Bamihlstraße von Carossastraße bis Chamissostraße in nördlicher und von der Rauchstraße bis Chamissostraße in südlicher Richtung Richtung jeweils eine Einbahnstraße einzurichten. An der Einmündung Chamissostraße / Bamihlstraße wird zeitgleich für den zufließenden Verkehr eine Wendekehre hergestellt. Weiterhin ist ist eine Aufpflasterung des Kreuzungsbereichs "Bamihl-/Chamissostraße" geplant." 

(BezA - Spandau)

VOM #KIEZBLOCK ZUM ERSTEN SPANDAUER "SUPERBLOCK"

DIE VISION - VON DER IDEE ZU EINER BESSEREN ZUKUNFT

Wir verfolgen mit unserem Projekt ein wünschenswertes Ideal, das zukünftig etwas Positives für die Menschen im Wohnquartier bewirken soll. Denn ein vom Durchfahrtsverkehr entlastetes Wohnquartier würde einen sozialen und ökologischen Mehrwert für die Gesamtheit aller im Quartier lebenden Menschen darstellen.

Vom #Kiezblock zum "Superblock"

Ausgehend von der Idee des "Superblocks" aus Barcelona reagiert das Projekt auf die spezifischen Herausforderungen dicht besiedelter und sozialgemischter urbaner Quartiere. Der Bedarf nach einer nachhaltigen Stadtentwicklung im menschlichen Maßstab ist in Bezug auf das direkte Lebens- und Wohnumfeld der Menschen in den letzten Jahren doch merklich gestiegen und dem muss Rechnung getragen werden!

 

 

VOM #KIEZBLOCK ZUM "SUPERBLOCK"

Weniger Verkehr, Mehr Leben, Mehr Grün

Barcelona hat es vorgemacht. Mit den sogenannten Superblocks - Konzept hat es die Stadt geschafft, Straßen z. B. durch Einbahnstraßen vom Durchfahrtsverkehr zu befreien und diese in Orte zu verwandeln - in Kieze für die Nachbarschaft mit einer attraktiven Aufenthaltsqualität. 

Die Berliner #Kiezblocks nehmen Ideen aus den Superblocks aus Barcelona auf. In der Praxis bedeutet das, Mischnutzungsflächen innerhalb eines Kiezblocks zu definieren - für Radfahrende, zu Fuß Gehende und Menschen, die die Straßenräume wiederbeleben wollen. 

Spandaus Erste #Kiezblock - Initiative - Bamihlstraße denkt ihren Kiez, ihr Wohnviertel neu und reagiert damit auf die sich wandelnden Verhältnisse hier vor Ort. Das Viertel wächst aktuell in der Fläche und an Bewohnern. 

Mit dem zukünftigen Havelufer Quartier hier im Viertel, entsteht ein Wohnprojekt, das sich der "Mobilität mit Zukunft" verschrieben hat! Die Investoren wollen das neue Havelufer Quartier zu einem Vorzeigeprojekt machen, in dem ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept, das den motorisierten Verkehr reduziert, indem sogenannte Shared - Space - Zonen eingerichtet werden. Das sind Zonen, die von Fußgänger*, Rad*- oder Rollerfaher*innen und Autofahrer*innen gleichberechtigt genutzt werden können. An zentralen Stellen können sich Quartierbewohner Fahrzeuge ausleihen, womit das Parkplatzproblem der Vergangenheit angehören würde.

Lange Zeit wurden unsere Städte besonders autozentriert geplant, öffentlicher Raum, mit hoher Lebensqualität wurde vernachlässigt. So werden Städte den heutigen Bedürfnissen der Menschen kaum noch gerecht. Der Autoverkehr nimmt einen Großteil der Fläche ein, alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen werden an den Rand gedrängt. Vor allem Anwohnende sind Lärm und Luftverschmutzung ausgesetzt.

Wir leben in Städten, die uns Menschen immobilisieren, krank machen und voneinander separieren. Dabei waren Städte und deren Kieze einmal Räume für Begegnung und Flanieren, menschliche Geschwindigkeit und spielende Kinder. Um zu erleben, dass eine Autoreduzierung für Lebensqualität in der Stadt, in den Kiezen sorgen wird, brauchen wir Reallabore, nicht Zeichnungen oder Grafiken.

So kann das zusammengefasste und gedachte Areal in seiner Größe und der Anzahl von zukünftig ca. 6.500 Bewohnern zu einem Reallabor werden, in dem der Durchgangsverkehr keine Rolle mehr spielt. Natürlich kann jede*r weiterhin mit dem Auto in den Kiezblock / Superblock hineinfahren und alle Orte innerhalb des Wohngebietes sind natürlich für Rettungsfahrzeuge, Müllabfuhr, Lieferverkehr etc. erreichbar.

Konkret bedeutet das,: - Der Kiezblock / Superblock wird ein Wohnquartier ohne Durchfahrtsverkehr. Der Auto- und LKW Verkehr wird durch eine Einbahnstraßenregelung wieder auf die anliegenden Hauptstraßen geleitet, die für diesen Verkehr vorgesehen ist. Das hat positive Effekte für alle im Quartier lebenden Menschen. Durch die starke Reduktion des Kfz- und LKW Verkehrs wird das gesamte Wohnquartier insgesamt attraktiver! Es gibt weniger Lärm, weniger schädliche Luftverschmutzung, weniger Gefahrenquellen, weniger Stress. Die verkehrsberuhigten Straßen sorgen im Wohnviertel für mehr Sicherheit. Profitieren werden Fußgänger*innen, besonders Kinder und ältere sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Die Straße zu überqueren wird durch die starke Verkehrsentlastung viel einfacher und sicherer. Gleiches gilt auch für den Radverkehr im Kiez, der wesentlich entspannter und sicherer rollen kann. Ein Gewinn für alle! 

Die Zeit für die urbane Verkehrswende ist da und Spandau bekommt seinen ersten #Kiezblock! Vom #Kiezblock zum "Superblock" ist es nur ein ganz kleiner Schritt, gehen wir ihn!

 

 

Ein #Kiezblock entsteht nicht nur allein.....

durch verkehrsberuhigende Maßnahmen. Zu einem #Kiezblock gehören auch die Steigerung der Aufenthaltsqualität im Wohnumfeld und verbesserte Nutzungsbedingungen des Straßenraums.

UNSER #KIEZBLOCK MUSS SCHÖNER WERDEN

Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds sind dringend geboten

Wohnumfeld aufwerten

Mit Errichtung des Vorzeigeprojekts "Havelufer Quartier" muss auch das übrige Wohnumfeld "aufgefrischt" werden!

Straßen & Gehwege

Die alten maroden Straßen und die Gehwegschäden im Kiez müssen endlich instand gesetzt werden.

Das Grün im Kiez...

benötigt eine bessere Unterhaltspflege und muss an vielen Stellen neu angelegt werden.

Die Aufenthaltsqualität

muss nachhaltig verbessert werden durch die Schaffung von Begegnungsräumen, in denen sich die Nachbarschaft trifft und austauscht. 

#Kiezblock Galerie

Impressionen aus unserem Wohnviertel in Spandau - Hakenfelde

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